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Resumee des 22. Treffens in Tillières sur Avre

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Rendezvous in Frankreich

52 Personen aus Wendehausen folgten der Einladung unserer französischen Partnerstadt Tillières sur Avre, in der Normandie, um mit dem „Französischen Freundeskreis Wendehausen“ das 22. Partnerschaftstreffen zu begehen, denn magisch zieht diese Freundschaft viele Interessenten in ihren Bann.

Damit die Fahrt für alle Beteiligten entspannter ist sind wir schon am Donnerstag gefahren und haben eine Übernachtung in Strassbourg gebucht. Dort besuchten wir das alte Gerberviertel „Petite France“ mit seinen schönen alten Fachwerkhäusern und natürlich das Münsterviertel mit dem alles überragendem Münster.

Nach überstandenen Staus in Paris sind wir dann am Freitag gegen 20.00 Uhr in Tillières sur Avre angekommen.

Dort erwartete man uns schon sehnlichst. Nach der herzlichen Begrüßung mit einem Toast auf unsere Freundschaft bedankte sich der Vorsitzende des Französischen Freundeskreises Wendehausen Wolfgang Döring für die Einladung und übergab einen Teil des Gastgeschenkes, ein Ortsausgangsschild mit spezieller Aufschrift. Danach suchte jeder seine Gastfamilie auf.

Am nächsten Tag stand eine Exkursion mit 2 Bussen auf dem Programm. Es ging in die alte Hafenstadt Honfleur um von dort mit dem Schiff eine Besichtigungstour zur „Pont de Normandie“, die die Honfleur mit Le Havre verbindet, zu unternehmen. Danach gab es die Möglichkeit die Stadt zu besichtigen und den von ihr ausgehenden besonderen Flair zu geniessen.

Weiter ging die Fahrt nach Cormeilles, einer zauberhaften Normadie-Kleinstadt, und wer einmal dort ist sollte das mit der Besichtigung und Verkostung einer der Normandie- Spezialitäten z.B. Cidre, Camembert oder Calvados verbinden. In Cormeillies befindet sich eine über mehrere Generationen geführte Calvadosbrennerei, die „Distellerie Busnel“.

Dort haben wir eine Besichtigung mit anschliessender Verkostung durchgeführt und viel Interessantes über diese Spezialität erfahren.

Den Abschluss des Tages bildete dann der Besuch eines Cabarets der „Le Chaudron de la Magik“, übersetzt der magische Kessel. Dort gab es ein Gourmet- Essen mit Unterhaltung und Tanz. Unsere französischen Freunde haben uns interessantes zur Geschichte und Kultur der Normandie vermittelt. Nach ca. 20 Stunden waren alle froh wieder in den Betten zu liegen.

Der letzte Tag wurde ganz in Familien verbracht verbunden mit gegenseitigen Besuchen. Am Abend folgte der offizielle Teil des Treffens, es sprachen die Bürgermeister, Mm Marie Claude Franchet und Frank Peterseim sowie die Vereinsvorsitzenden beider Komitees Alain Lelievre und Wolfgang Döring.

Alle würdigten die lange Freundschaft und hoffen daß sie einen Generationswechsel gut übersteht. Im Rahmen seiner Rede erinnerte Wolfgang Döring an die die Geschichte beider Länder, daran dass sich Väter und Grossväter bis vor 70 Jahren, dem Ende des 2. Weltkrieges, mehrmals als Feinde gegenüberstanden, und dass es gilt alles dafür zu tun dass so etwas nicht wieder vorkommt. Dieses Thema war auch Gegenstand eines Schülers aus Wendehausen bei seiner Abschlussarbeit der 10. Klasse. Unsere Verschwisterung nahm dabei einen grossen Stellenwert ein und er baute ein Modell der „Pforte von Tillières“, die 2003 zum 10-jährigen Bestehen unseres Partnerschaft eingeweiht wurde, um es bei seiner Präsentation vorzustellen.

Als weiteres Geschenk wurde ein Panoramagemälde, gemalt von Herrn Ruprecht aus Diedorf, übergeben.

Am Ende seiner Ausführungen sprach W. Döring die Einladung für das Jahr 2016 zu Pfinsten nach Wendehausen aus.

In der Hoffnung sich im nächsten Jahr gesund wieder zu sehen fiel der Abschied am Montag wie immer allen sehr schwer.

 

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