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2014 Wendehausen in französischer Hand

juni 2014 059Vom 21.-23. Juni waren 38 Personen aus der französischen Partnergemeinde Tillières sur Avre zu Gast in Wendehausen. Nach der Begrüßung wurde der Abend in den Gastfamilien gestaltet. Alle Gäste sind privat untergebracht und es besteht ein sehr herzliches Verhältnis untereinander.

Am Samstag besuchten wir Erfurt. Eine Stadtrundfahrt mit eine Sonder-Straßenbahn, Besichtigung der Krämerbrücke sowie ein Empfang im Rathaus waren ein Höhepunkt. Die Ausführungen von Herrn Götze zur Geschichte Erfurts und Thüringens waren sehr interessant. Natürlich wurde alles vom Stadtführer, Herrn Prass, in französischer Sprache erklärt.

Nach privatem Bummel durch die Stadt ging die Fahrt weiter zum Rittergut Lützensömmern. Dort erwartete man uns schon zu einer kleinen Führung in französischer Sprache zur Geschichte des ehemaligen Rittergutes.

Die „Heuberusikanten“ sorgten mit kleinen Einlagen dafür dass keine Langeweile aufkam.

Den Abend beendete ein zünftiges Spargelessen mit Spanferkel vom Spieß.

Der Sonntag stand ganz im Zeichen des offiziellen Teil des Treffens. Als Gäste waren anwesend der Minister für Justiz und Europaangelegenheiten aus Erfurt, Herr Dr. Holger Poppenhäger, der Landrat des Unstrut-Hainich-Kreises, Herr Harald Zanker und der Stellvertreter des Bürgermeisters der Gemeinde Südeichsfeld Herr Karl-Josef Hardegen sowie der Ortsbürgermeister Herr Frank Peterseim.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden des „Französischen Freundeskreises Wendehausen“ Wolfgang Döring, der sich noch einmal für die zusammen erlebten Stunden vor einem Jahr in Tillières bedankte, folgte seine Aufforderung an die jüngere Generation die bestehende Beziehung unbedingt weiter zu führen.

Die Begrüßung schloss er mit dem Sprichwort: „Nimm dir Zeit für deine Freunde , sonst nimmt die Zeit dir deine Freunde“.

Nach dem Toast auf die Freundschaft spielten die „Heubergmusikanten“ die Europahymne und beide Nationalhymnen. Alle waren nach dieser feierlichen Eröffnung sichtlich ergriffen.

In seiner anschließenden Rede verwies Wolfgang Döring auf die allgegenwärtigen Erinnerungen an Tillières sur Avre in Wendehausen. Er handelt sich um den 1994 gepflanzten Baum, eine Glocke am Pfarrgemeindehaus, 2 Wetterfahnen, ein französisches Verkehrschild (955 km Tillières) und zwei Kunstwerke im Gemeindezentrum, es sich Geschenke unsere Freunde aus Tillières.

Weiterhin erinnerte er an den im Herbst verstorbenen, allen gut bekannten, Jean Nogues und alle Freunde die aus gesundheitlichen oder altersbedingten Gründen uns nicht mehr besuchen können.

Herr Poppenhäger brachte in seinen Ausführungen zum Ausdruck, daß ein gemeinsames Zusammenleben in Europa nur auf der Basis solcher Partnerschaften möglich ist und zeigte sich sehr beeindruckt von den Aktivitäten unsere beiden Gemeinden. Er appelierte ebenfalls an alle Anwesenden dieses Verhältnis aufrecht zu erhalten und auszubauen.

Herr Hardegen bedankte sich für die Einladung, er war sichtlich beeindruckt von der Intensität unsere Verschwisterung, Informationen dazu lieferte ihm unsere Internetseite.

Herr Alain Lelievre, der Präsident der Jumelage Tilliéres, sprach ebenfalls die Hoffnung aus, daß die Partnerschaft noch lange weiterbestehen möge. Er teilte uns mit, daß unser letztes Gastgeschenk, ein Stein aus Travertin, den Platz vor dem Rathaus ziert. Er bekam ein Siegel und wurde somit in die Geschichte Tillières aufgenommen.

Alain lud uns für das nächste Treffen zu Pfingsten 2015 nach Tillières ein.

Anschließend begaben sich alle Anwesenden unter den Klängen der Blasmusik zum Festplatz um den Tag bei Kaffee und Kuchen und einem Abendbuffet ausklingen zu lassen.

Die kulturelle Umrahmung gestalteten der Karnevalsverein, die Line dance-Gruppe und zwei junge Talente mit Gitarre und Gesang.

Am Montag fiel der Abschied wie immer sehr schwer, aber es gibt ja ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

 
 

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